Selbstbehauptungstraining in Jahrgang 4

Zwei Schülerberichte zum Selbstbehauptungstraining in Jahrgang 4

Ein Schülerbericht von Louisa:

„Am Dienstag, den 21.04.2026 hat die 4a der GS am Teichenweg ein Selbstbehauptungstraining gemacht. Es war der Preis von der Aktion „Bewegungspass“. Das Training haben mit uns Yvonne, Sinja und Nike gemacht. Wir haben alle Namensschilder bekommen und dann ging es los. Yvonne hat uns Fragen gestellt und wenn sie auf einen zutrafen musste man sich einen neuen Platz suchen. Danach haben wir einen Boxhandschuh bekommen und man musste allen einmal in die Augen schauen und den Namen von sich sagen. Als nächstes sollte man ihr immer in die Augen schauen und mutig dastehen, egal was sie sagt oder macht. Dann haben wir die „Welle“ gemacht. Das ging so: Einer duckt sich und die rechts und links neben ihm klatschen sich ab und so geht es immer weiter. Dann haben wir ein Beispiel gemacht zu einer Situation, wo jemand einen anderen am Arm zieht. Dann muss man sagen „Fass mich nicht an, lass meinen Arm los“. Wir haben auch gelernt, dass man, wenn man Hilfe braucht, nicht „Hilfe“ sagt, sondern „Feuer“. Wir haben Beispiele gemacht, wie wir unsere Ruheenergie verbessern können. Am Ende sollten wir uns als Team die Karten, die in der Mitte lagen (von 1-60) mit Zahlen merken. Das war ein sehr schöner Tag, also vielen Dank an Yvonne, Sinja und Nike.“

 

Ein Schülerbericht von Lotta:
„Als erstes haben wir Yvonne, Sinja und Nike kennengelernt. Am Anfang haben wir gelernt wie man sagt: „Fass mich nicht an, lass meinen Arm los“. Dann haben wir uns alle in die Augen geguckt und einen Boxhandschuh hochgehalten. Wenn man Hilfe braucht ruft man: „Feuer“ und nicht „Hilfe“, weil die Menschen denken, dass das in einem Spiel ist. Es gab drei Regeln: 1. Beine und Arme bei sich behalten, 2. Immer den angucken, der spricht, 3. Melden. Wenn man Hilfe braucht, dass holt man sich Freunde, Mitschüler/innen oder eine/n Lehrer/in. Wir haben geübt, dass wenn man von anderen genervt wird, muss man ruhig bleiben, sonst regt man sich nur auf. Wir haben auch Wolle das Schaf, Leo den Löwen und Mick die Mücke kennengelernt. Wir haben auch gelernt, wie man mutig sein kann, da sollten wir die Schultern nach hinten, die Beine auseinander und die Brust raus machen. Dann haben wir nochmal den Boxhandschuh gebraucht. Wenn man sich feiern lassen wollte mit: „Hey … hey!“ dann musste man seinen Namen zwei Mal sagen, wenn man sich nicht feiern lassen wollte, muss man seinen Namen nur einmal sagen. Als uns Yvonne danach einzeln in den Kreis gerufen hatte, sollten wir üben unsere Stimme zu trainieren und sagen:“ Stopp, lass das, ich will das nicht!“ Dann haben wir eine Welle gemacht. Ein Kind ist in die Hocke gegangen und zwei Kinder haben sich abgeklatscht mit beiden Händen. Als vorletztes haben wir unsere Ruheenergie und Ärgerenergie besprochen. Wenn jemand 13% Ärgerenergie hat und ich 10% Ruhenergie habe, dann muss ich was tun, um meine Ruheenergie zu erhöhen. Dafür haben wir ganz viele Sachen an die Tafel geschrieben. Als nächstes haben wir ein Spiel mit Zahlen gespielt. Das ging so: Wir sollten uns alle Zahlen von 1-60 merken und dann in der richtigen Reihenfolge aufdecken.“